Physiognomik-Forum

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Vitaltalent 31.10.2008 14:16


Hinweis:
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Auf den nachstehend benannten weiteren Unterseiten wird das Fachwissen zu den einzelnen Bereichen stichwortartig vermittelt.

Dazu gehören:

  • die Naturell-Lehre, welche die Körperbautypen, deren Erscheinung und Verhaltensweisen beschreibt
  • die Kraftrichtungsordnung, welche die zugrunde liegenden Kräfte, Ausstrahlungen und Wirkungen beschreibt, wie Carl Huter sie sah
  • die Phrenologie und Neu-Phrenologie, die die unbewussten und bewussten Antriebe eines Menschen beschreibt, wozu verschiedene Bereiche des Kopfes beschrieben werden (Oberkopf, Seitenhaupt, Hinterhaupt, Stirn)
  • die Gesichtsmerkmale wie Stirn, Augen, Nase, Ohren, Wangen, Jochbeine, Mund, Kieferbogen, Kinn werden analytisch in ihrer Auslegung dargestellt

Wichtig ist zu beachten, dass die Psycho-Physiognomik und die Phrenologie der praktischen Übung und Anleitung bedürfen, um sie sicher anwenden zu können. Gerade im Zusammenführen von Einzelmerkmalen und der Kombination von Beschreibungen liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Nutzen der Kunst der Psycho-Physiognomik.

Der Besuch von Seminaren und praktischen Fortbildungen sowie Treffen ist daher herzlich empfohlen. Termine und Veranstaltungsorte gehen aus dem Kalender sowie den Referentenvorstellungen hervor (letztere sind noch in der Erstellung).



Allgemeines
  • Begriffserklärung
  • Biographie Carl Huters (4 Seiten)
  • Welche Persönlichkeiten gab es noch auf diesem Gebiet?
  • Historische Entwicklung der Psycho-Physiognomik und Phrenologie

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Begriffserklärung

Psycho-Physiognomik setzt sich aus drei Wortteilen aus dem Griechischen zusammen. Diese bedeuten:

  • Psycho – psyche: Hauch, Atem, Seele
  • Physio – physis: Körper, körperliche Beschaffenheit
  • Gnomik – gnomon: Anzeiger

Somit ist die direkte einfache Übersetzung „Seele-Körper-Anzeiger“ und weist damit darauf hin, dass in der Psycho-Physiognomik von der Erscheinung in Form und Kraft auf die seelischen Bedürfnisse und Anlagen geschlossen wird.


Biographie Carl Huters
(09.10.1861 – 04.12.1912)
Begründer der Psycho-Physiognomik, der kallisophischen
Heilwissenschaft und der Kallisophie

09.10.1861
Geburt von Carl (Heinrich Conrad) Huter in Heinde nahe Hildesheim; Heinde gehört heute zur Stadt Bad Salzdetfurth (Standort Huter-Museum)

1866 1868
Entdeckung der primären und polaren Naturelle

1868 – 1876
Tod des Vaters
Nach Ostern Einschulung in Heinde, ab Herbst Schulzeit und Konfirmation bei seinem Onkel in Oedelum, hierdurch Trennung von der Mutter und Erziehung zum Landwirt
Förderung durch seinen Lehrer und den Pastor

1876
Im April Konfirmation
Im Frühsommer Rückkehr zu seiner Mutter nach Heinde mangels Verständnis der Pflegeeltern
Im August Beginn der Ausbildung zum Kunstmaler bei einem Potrait- und Dekorationsmaler in Hildesheim
finanzieller Hintergrund versagte ihm den Gymnasiumbesuch

1880
ausgezeichneterAbschluss der Lehrzeit

1881 1884
Studien in Berlin, Dresden und Leipzig in Philosophie, Psychologie und Naturwissenschaften mit Schwerpunkt der Anthropologie
Ausbildung zum Porträtmaler
in Leipzig Tenor an der Oper und Tätigkeit am Theater
Wandlungen vom evangelisch-lutherischen Kirchenglauben über eine materialistische Weltanschauung und über die Schönheitsphilosophie hin zum Spiritualismus


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1882
Entwurf des Naturellschemas zur Berechnung der Harmonie zwischen mehreren Menschen
Einflechtung der Keimblatttheorie als Grundlage der Naturelllehre

1883
Prägung des Begriffs Kallisophie als ethische Schönheitslehre

1884
Mitglied der «Gesellschaft für harmonische Philosophie» sowie Studien mit spiritistischen Medien

1885 1888
Tätigkeit als Porträtmaler und im Kunstgewerbe in Hildesheim (neuer Wohnort), dennoch Not, Hunger, Kälte und Elend erleidend
Ausbau seiner Wissenschaft und Einblicke in die Lebensenergien

1888
Im Frühling Kennenlernen von Minna Probst, einer Bauerstochter

1889 1892
Verlobung und Hochzeit von Minna Probst mit einem anderen Mann, hierauf Erkrankung Carl Huters an Halskrebs
Umzug nach Wolfenbüttel, später Braunschweig
Erkrankung an Cholera

1889
Begriffsprägung Psycho-Physiognomik und Beginn der Untersuchungen von Helioda
Kollision der Ansichten Carl Huters mit den Ansichten der damaligen Wissenschaft

1892
Im Herbst Umzug nach Bremen zu einem Onkel zwecks Behandlung bei einem Spezialisten, mehrfache Operationen ohne Heilung
Verlobung mit Auguste Neander, die später wieder aufgelöst wird.

1893
Umsiedelung nachHannover
naturwissenschaftliche und naturphilosophische Studien
keine Abhilfe seiner Leiden durch Medizin und Naturheilmethoden, daher Versuch Selbsthilfe durch eigenes Heilsystem
Wiederaufnahme seiner Vortragstätigkeit
Arbeit an wissenschaftlichen Grundlagen zur Psycho-Physiognomik und Kallisophie
Erstkontakt mit späterer Gattin Henny Pieper

1894
vorübergehende Verlobung mit Henny Pieper

1895
Heilerfolge bei vielen schwerstkranken Kurgästen
Vortragsreisen im Harz
August Treffen der früheren Verlobten Henny Pieper


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1896
04.01. Trauung mit Henny Pieper in London gegen den Willen ihres Vormundes
Vortragsreisen nach der Rückkehr aus London
Positionierung Carl Huters gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus in seinen Schriften
Publikationen:
Individuum und Universum. Die Philosophie des realen und idealen Seins im Weltgeschehen und im Persönlichkeitsbewusstsein
Die neueste Heilwissenschaft oder die psycho-physiologische Naturheilkunde
Meine Stellung zur Schulmedizin


1897
April Kauf eines Hauses in Detmold
Juli Gründung eines Sanatoriums in Detmold
Start von Auseinandersetzungen mit Naturheilverein und einigen Ärzten
Gründung des Carl-Huter-Verlages für seine größeren Werke
Publikationen:
Medizin, Wasserkur, Diät und Diagnose
Der Wert von Ruhe und Schlaf

1898
Im Frühjahr Vorträge in Detmold
Auseinandersetzungen mit Ärzten und dem Naturheilverein in Detmold
Publikation:
Die neueste Heilwissenschaft

ab 1899
Ausgabe der Zeitschrift ‚Die Hochwart’ bis 1910 mit Themen zu psychologischen, medizinischen, juristischen und politischen Fragen
Helioda wird in ihrem Wesen klar erkannt und beschrieben
wissenschaftlich Begründung der Lehre vom Empfindungsvermögen der Materie
Vortragsreisen in viele deutsche Städte

1900
Erscheinen zahlreicher Zeitschriftenartikel

1901
Vortragsreisen
Juni Kongress in Detmold, daraufhin Entwicklung zur Zentralorganisation des Huterischen Bundes

1902
Vortragszyklen an diversen Orten
Publikationen in Zeitschriften:
Die Heliodastrahlen, ihre chemischen, physiologischen und psychischen Wirkungen

1903
Gründung Arminius-Verlag für Broschüren und kleinere Schriften
Abschluß und Herausgabe Manuskript Hauptwerk im eigenen Verlag aufgrund vermitteltem Darlehen
Publikation:
Hauptwerk Menschenkenntnis
Die innere Erschließung einer höheren, geistigen Welt


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1904-06
grundlegende Arbeit Carl Huters für ein neues Verständnis der Welt, der Natur, des Lebens und des Menschen
Darlegung der Psycho-Physiognomik und ihre wissenschaftliche Begründung, über 200 Entdeckungen verschiedener Wissenschaftsbereiche, wesentliche ethische und philosophische Ausführungen
Publikation in 5 Bänden:
Menschenkenntnis durch Körper-, Lebens-, Seelen- und Gesichts-Ausdruckskunde auf neuen wissenschaftlichen Grundlagen

1906
Blütezeit Huterischer Bund mit ca. 600 Mitgliedern und anschließendem Zerfall u.a. als Folge feindlicher Machenschaften

1906 1910
deutschlandweite Vorträge

1907
Publikationen:
allgemeinverständlich einzelne Themen zur Psycho-Physiognomik und Kallisophie
Die Naturelllehre als Grundlage der praktischen Menschenkenntnis

1908
Trennung von Familie in Detmold
Anmietung von Räumen in Leipzig für seine Vorhaben
Publikationen:
Liebe, Ehe, Familie und Gesellschaft der Zukunft
Die neue Weltanschauung

1909
Publikationen:
Das Heiligkeitsgefühl und das Ideale
Moderne Volkspropheten, ihre Irrtümer und Entgleisungen
Leitfaden zu meinem System der Psycho-Physiognomik
Das Empfindungsvermögen der Materie

1908 – 1912
Übersiedlung nach Leipzig
Gründung der 3 Huter-Institute: Schule für Psycho-Physiognomik, Verlagsanstalt und Forschungsabteilung, Museum für naturgeschichtliche, kunst-vergleichende Psychologie und Ausdruckskunde


04.12.1912
Tod durch Herzversagen in Dresden
Grabdenkmäler auf dem Tolkewitzer Friedhof in Dresden, jeweils gesetzt von Amandus Kupfer, von den 5 Huter-Kindern, von Elsa M. Frank
Nach Exhumierung durch den ältesten Sohn Heinrich Grabdenkmal mit Büste in Leonberg

2004
Überführung der Urne Carl Huters nach Heinde


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Weitere Persönlichkeiten auf dem Gebiet

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Historische Entwicklung der Psycho-Physiognomik und Phrenologie

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